Mit Spürhunden gegen Mitbringsel

Umweltministerin besucht Zoll des Flughafen Düsseldorf

Eine Koralle als Urlaubserinnerung— viele Touristen haben jedes Jahr unerlaubte Mitbringsel im Gepäck. Gerade zur Urlaubssaison hat der Zoll viel zu tun.

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Mit Spürhunden gegen Mitbringsel (Foto: SAT.1 NRW)

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Krokodile als Aschenbecher, Elefantenfüße als Hocker: Jedes Jahr beschlagnahmt der Zoll gut 70 000 skurrile Souvenirs wie diese. Denn noch immer ignorieren tausende Touristen die Einfuhrverbote, die nicht nur für lebende Tiere oder Pflanzen gelten. „Auch die Einfuhr von Teilen geschützter Exemplare und daraus gewonnenen Erzeugnissen ist nicht erlaubt“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute beim Besuch des Zollamtes am Düsseldorfer Flughafen. Lebende Schildkröten, Steinkorallen, Elfenbeinschnitzereien, Krokodillederhandtaschen, Kobras in Alkohol, Orchideen, Kakteen, Störkaviar— die Liste der unerlaubten Mitbringsel ist lang. Die häufigste Entschuldigung: „Davon hab ich nichts gewusst!“ Zwar kann man Reptilienleder heute auch von speziellen Farmen erhalten, und Kakteen und Orchideen können in Gärtnereien gezüchtet werden, allerdings sieht man das dem Gürtel oder Pflanze nicht an. Deswegen gibt es für die Einfuhr genaue Regeln. Um die verbotenen Souvenirs aufzuspüren, setzt der Flughafen Düsseldorf spezielle Artenspürhunde ein. Die können Kakteen, Elfenbein und Co. Durch den Koffer erschnüffeln. Um gerade jetzt zu Beginn der Ferienzeit noch einmal auf die Problematik aufmerksam zu machen, hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sich die Arbeit der Zollbeamten am Flughafen Düsseldorf heute morgen einmal genauer angesehen.

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