Missbrauchsverdacht in Solinger Kinderheim

Flüchtling aus Afghanistan soll 14-Jährige vergewaltigt haben

Wieder soll es in einem Solinger Kinderheim zu einem Missbrauch gekommen sein. Schon im April sollen drei Afghanen in einem Kinderheim einen Jungen missbraucht haben.

Missbrauchsverdacht in Solinger Kinderheim (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Seit vier Monaten lebt der 15-Jährige aus Afghanistan in einem Kinderheim für traumatisierte Kinder. Laut Heimleitung soll er unauffällig gewesen sein. Trotzdem bestätigt die Staatsanwaltschaft Solingen heute, dass es wohl am 1. Mai zu einem schweren Sexualdelikt durch den Jungen gekommen sei. Opfer soll ein 14-Jähriges Mädchen sein.

Nicht der erste Fall

Bereits im April soll es einen sexuellen Missbrauch in einem anderen Kinderheim ebenfalls in Solingen gegeben haben. Auch hier sollen es afghanische Flüchtlinge gewesen sein, die einen Jungen missbraucht haben sollen. Die drei Afghanen sitzen immer noch in Untersuchungshaft, es wird geprüft, ob es sich bei ihnen um Minderjährige handelt.

Heimkräfte überfordert?

Nach dem zweiten Fall in einem Solinger Kinderheim kommt jetzt die Frage auf, ob die Heimkräfte vielleicht überfordert sind. Das Kinderheim, in dem sich der neueste Fall ereignete beschäftigt sieben Vollzeitkräfte, die sich rund um die Uhr um 13 Kinder kümmern müssen. Zu wenig? Seit dem Vorfall am 1. Mai steht das Heim in ständiger Verbindung mit der Staatsanwaltschaft und allen zuständigen Behörden, wie uns die Heimleitung heute mitteilte. Man versuche händeringend eine Lösung zu finden, sei aber noch zu keinem Ergebnis gekommen.

Was erwartet den 15-Jährigen

Die Staatsanwaltschaft geht von einem schweren Sexualdelikt aus, der, wenn er sich bestätigt, nach dem Jugendstrafrecht verhandelt wird. Die Strafe könnte dann je nach Ermessen des jeweiligen Richters von Arbeitsstunden bis hin zu einer Freiheitsstrafe führen.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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