Mehr Sicherheit an Karneval

Köln will Frauen mit einem "Security Point" schützen

Grabsch-Attacken wie in der Silvesternacht soll es an Karneval in Köln nicht geben. Die Stadt will für mehr Sicherheit sorgen. Ob das reicht, ist aber fraglich.

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Mehr Sicherheit an Karneval (Foto: Sat.1 NRW)

Polizisten im StraßenkarnevalBild: Sat.1 NRW,

GEHT IHR AUF GRUND DER AKTUELLEN SICHERHEITSLAGE KARNEVAL FEIERN?

Angst vor weiteren Sex-Attacken, Angst vor Terrorismus. Viele Städte erhöhen während der Karnevalstage die Sicherheitsmaßnahmen.

Eigentlich herrscht zu Karneval eine ausgelassene Stimmung in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen. Aber nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht, sorgen sich viele Karnevalisten, Jecken und Narren um ihre Sicherheit. Die Stadt Köln will zeigen, dass sie Konsequenzen gezogen hat. Insgesamt sind jetzt mehr Anlaufstellen für die Feiernden geplant. Ordnungsdienst, Politessen, Mitarbeiter der Kölner Verkehrsbetriebe sollen die Polizei unterstützen. Dunkle Ecken sollen besser beleuchtet werden, private Sicherheitsdienste sollen zusätzlich in Köln patrouillieren. Glasverbotszonen, mehr Zugangskontrollen, und ein „Security Point“ für Frauen, das alles soll die Feiernden besser schützen.

Auch andere Städte in NRW greifen zu neuen Maßnahmen für mehr Sicherheit während der Karnevalstage: In Düsseldorf hat die Stadt eine Urlaubssperre für den Ordnungsdienst verhängt, damit alle Mitarbeiter einsatzbereit sind. In Mönchenglasbach wird die Polizei mehr Einsatzkräfte auf die Straße schicken.

Solche verschärften Sicherheitskonzepte können aber nicht alle Städte leisten: In Rheinberg wird es im Stadtteil Orsoy dieses Jahr keinen Rosenmontagszug geben. Die Stadt hat ihn abgesagt.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Sat.1 NRW,

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