Mauer gegen Drogen

Ein Essener Hausbesitzer greift durch

Die Stadt ist machtlos; jetzt wird ein Hausbesitzer aus Essen selbst aktiv: Um gegen Dealer vorzugehen, will er einen Durchgang einfach zumauern.

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Mauer gegen Drogen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Karl-Heinz Becker reicht’s. Weil auf seinem Grundstück ungeniert mit Drogen gehandelt wird, will er jetzt eine Mauer bauen. Ja, ganz recht. Denn für ihre Drogengeschäfte nutzen einige Dealer seinen Durchgang im Essener Stadtteil Altendorf. Die grenzt direkt an eine Einkaufsstraße. Um die Dealer zu vertreiben, will Becker den Eingang jetzt dicht machen. Zwar hatte die Polizei ihre Präsenz an der Stelle erhöht, gelöst wurde das Problem aber nicht. Einer seiner Mieter habe ihm aufgrund dessen schon gekündigt. Außerdem habe er Sorge, dass ihm in seinem Elektrogeschäft, dass er in dem Haus betreibt, die Kunden wegbleiben. Der Durchgang ist 4,51 m breit und 8,90 m lang, und gehört zu seinem Mehrfamilienhaus. Ist er zugemauert, will er ihn als Lager nutzen. Einen Bauantrag will er in Kürze bei der Stadt stellen.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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