Mann soll Vierjährige verbrüht haben

20 Prozent der Hautoberfläche verbrannt

Knapp 60 Grad heißes Badewasser verbrühte die Haut der Vierjährigen. Der 30-Jährige soll das Kind mit Absicht in das viel zu heiße Wasser getaucht haben.

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Mann soll Vierjährige verbrüht haben (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Die Vierjährige hatte großflächige Verbrennungen am Oberkörper, Genitalbereich und an den Oberschenkeln. Der Verlobte der Mutter soll ihre Tochter an den Beinen und Armen gefasst und in das heiße Wasser eingetaucht haben. Mit voller Absicht, glaubt die Staatsanwaltschaft. Der 30-Jährige muss sich deshalb heute vor dem Landgericht Dortmund verantworten.

Mutter war nicht zu Hause

Am 14. März kam es zu dem Vorfall. Die Mutter der Vierjährigen war nicht zu Hause. Sie war mit ihrem acht Monate alten Kind bei einem Termin. Die Vierjährige, sowie ein zwei Jahre altes Kind, hatte sie bei ihrem Verlobten gelassen. Die Vierjährige soll sich zuvor in die Hose gemacht haben. Zur Strafe soll der Mann sie in das heiße Wasser getaucht haben. 20 Prozent der Hautoberfläche waren verbrannt. Seit dem 16. März befindet sich der angeklagte Asylbewerber in Untersuchungshaft.

Schlagwörter: Angeklagter, Dortmund, Gerichtsprozess, Heißwasser, Hitze, Kind, Kindswohlgefährdung, Narben, Reha, Strafe, Verbrennungen, Verbrühen, Verbrühung

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 23.08.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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