Langzeitarbeitslose sollen Straße fegen

Ruhrgebietsbürgermeister wenden sich an Kanzlerin

Die Bürgermeister der Ruhrgebietsstädte fordern Kanzlerin Merkel in einem Schreiben dazu auf, neue Tätigkeiten für Langzeitarbeitslose zu schaffen und sie z.B. für die Stadtreinigung einsetzen zu dürfen.

 Den aktuellen Stand gibt´s 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Langzeitarbeitslose sollen Straße fegen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Ob Rasen mähen, Straße fegen oder auch Senioren helfen – die Ruhrgebietsstädte hätten viele Möglichkeiten, Langzeitarbeitslose einzusetzen. Doch dafür müssen Stellen her – den Städten sind die Hände gebunden. Alle elf Bürgermeister der Metropole Ruhr bitten nun Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Schreiben um den Ausbau der Tätigkeiten. Denn, wie sie in dem Schreiben deutlich machen, ist Langzeitarbeitslosigkeit „kein geringes Problem in unserem Städten, und wir stoßen mit den vorhandenen Möglichkeiten an unsere Grenzen“.

Langzeitarbeitslose sollen Straße fegen

Außerdem bräuchten sie dringend Unterstützung bei der Hilfe für Senioren oder auch im Erziehungsbereich. Auch für die Grünpflege und die Stadtreinigung sollen Langzeitarbeitslose eingesetzt werden.

Auf einem Treffen in Dortmund äußerte sich Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) bereits positiv zu den Überlegungen der Bürgermeister. Nun wenden die sich auch noch an die Kanzlerin, mit den Worten:

„Bitte ermöglichen Sie es uns, langzeitarbeitslosen Menschen dauerhaft zu helfen!“

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 16.09.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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