Kunst oder Katastrophe?

Elbers-Malerin sauer über Hoppeditz-Rede

Das Portrait von Ex-OB Elbers, das die Künstlerin Ulrike Zilly malte, kam bei der Hoppeditz-Rede nicht gut weg: „Uns’re Urenkel werden noch sagen in spe – schau einer an, Hans Wurst war OB.“

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Kunst oder Katastrophe? (Foto: SAT.1 NRW)

Der Hoppeditz zeigt das Portrait von Ex-OB Elbers. Bild: SAT.1 NRW,

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Der Hoppeditz lästerte gegen das Portrait von Ex-OB Elbers: "Das Ding wohl eine Eignung hätt, im Witzfigurenkabinett."

Künstlerin Ulrike Zilly meinte es eigentlich nur gut. Sie malte das Portrait von Düsseldorfs Ex-Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) für die Ahnengalerie. Bei der diesjährigen Hoppeditz-Rede kam sie allerdings nicht gut weg. Der Hoppeditz lästerte unter anderem: „Das Ding wohl eine Eignung hätt, im Witzfigurenkabinett.“ Und weiter: „Uns’re Urenkel werden noch sagen in spe – schau einer an, Hans Wurst war OB.“ Das Fazit: Der jetzige OB Geisel solle sich für die Galerie doch „lieber fotografieren“ lassen.

Zilly schimpft über die Rede und ist stinksauer. Für sie sei sie gar nicht witzig gewesen, sondern ohne Niveau. Das hätte auch nichts mit Narrenfreiheit zu tun. Für Zilly sei es doof, boshaft und ohne jedes Kunstverständnis gewesen. Außerdem sei es für sie nicht in Ordnung, so gegen den Ex-OB zu treten.

Für Jürgen Hilger-Höltgen, den Verfasser der Hoppeditz-Rede ist allerdings klar, dass jemand, der seine Kunstwerke öffentlich präsentiert, auch mit Kritik umgehen muss.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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