Kündigung wegen Hundekot

Wohngesellschaft will saubere Wiesen

Eine Wohnungsgesellschaft in Gelsenkirchen baut für Mieter eine Hundewiese. Wer sein Tier woanders in der Siedlung austreten lässt, dem droht die Kündigung.

 Ein echter Aufreger! Mehr dazu: 17:30 SAT.1 NRW.
Kündigung wegen Hundekot (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Geht dieser Kampf gegen Hundekot zu weit?

Wer seinen Hund auf die Wiesen im Gelsenkirchener Schieven-Viertel machen lässt muss mit einer Kündigung rechnen.

Hundekot muss weg. Damit die Bewohner im Schieven-Viertel in Gelsenkirchen nie wieder in Hundescheiße treten oder sich über Haufen ärgern müssen, baut die GdW eine Hundewiese. Im Rahmen eines Pilotprojekts wird den Mietern mit Hund so die Möglichkeit geboten, ihre Hunde auf dieser Wiese rennen und austreten zu lassen. Mehr als nur eine Möglichkeit ist damit die Vorschrift an alle Hundebesitzer, ihren Hund nirgendwo anders in der Siedlung einen Haufen hinsetzen zu lassen. Sollten sich Mieter nicht daran halten, droht nach dem ersten Mal eine Abmahnung, beim zweiten Mal eine weitere, bis den Anwohnern dann schließlich eine Kündigung der Wohnung ins Haus flattern könnte. Der deutsche Mieterbund hält eine Kündigung bereits nach dem dritten Mal, für nicht rechtens. Die Mieter im Viertel denken unterschiedlich über die Kampfansage gegen den Hundekot.

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