Koranverteilungen bald verboten?

NRW FDP fürchtet Werbung für terroristische Vereinigungen

Die Lies! GmbH verteilt in vielen Städten in NRW deutschsprachige Versionen des Korans. Die FDP fordert, die Koranverteilungen „unverzüglich zu unterbinden“.

 Weitere Informationen heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
Koranverteilungen bald verboten? (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Die letzten Ermittlungs-Ergebnisse zum Bombenattentat auf einen Sikh-Tempel in Essen sollen es beweisen: Verbindungen zwischen Koranverteilungen und terroristischen Gruppen. Denn der Hauptverdächtige des Essener Attentats soll häufig an den Verteilungen teilgenommen haben. Die FDP nimmt das als Anlass die Landesregierung heute aufzufordern, die Verteilungen genauestens zu überprüfen und auch gegen sie vorzugehen. Vor allem, weil bei den Verteilungen immer wieder Akteure des extremistischen Salafismus erkennbar seien, die in NRW bekannt sind.

Hier geht’s zum kompletten Antrag der FDP.

Koranverteilung in der Kritik

Die FDP befürchtet, dass neben Geldeinnahmen vor allem die Rekrutierung neuer Unterstützer extremistischer Organisationen das Ziel der Verteilungen sind. So eventuell auch im Fall des Attentäters auf den Sikh-Tempel. Die FDP fordert nun von der NRW Landesregierung, dass diese prüft, inwiefern die Verbindungen zum Islamischen Staat bestehen.

Die NRW Landesregierung sieht sich nun der Frage ausgesetzt: Wie gefährlich sind Koranverteilungen wirklich?

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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