Konsequenzen nach SEK-Skandal

Innenminister will die Angelegenheit weiterverfolgen

Ralf Jäger (SPD) fordert „Dienstrechtliche Konsequenzen“. Im Landtags-Innenausschuss werden die Vorkommnisse heute noch einmal behandelt.

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Konsequenzen nach SEK-Skandal (Foto: SAT.1 NRW)

SEK-Beamte beim Einsatz.Bild: SAT.1 NRW,

Der Bericht aus dem NRW-Innenministerium lässt keine Zweifel: Beim Kölner Spezialeinsatzkommando ist etwas gewaltig schief gelaufen. Die Aufnahmerituale die dort beschrieben sind machen sprachlos: Zwei SEK Neulinge mussten unter anderem kniend auf dem Boden eine ekelerregende Eismischung essen. Außerdem wurde Ihnen eine Tauchermaske übergezogen, in deren Schlauch Alkohol gefüllt wurde.
Die „Übungen“ machten sie aber offenbar freiwillig, deshalb seien die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft gegen zehn Mitglieder des Spezialeinsatzkommandos eingestellt worden.
Das Innenministerium will den Schikane-Skandal beim Kölner SEK nicht auf sich beruhen lassen und fordert deshalb „Dienstrechtliche Konsequenzen“. „Losgelöst von der strafrechtlichen Relevanz sei es eine Frage von Moral und Anstand und beamtenrechtlich in keiner Weise akzeptabel, so Jäger. Die Vorkommnisse sind aktuell Thema im Landtags-Innenausschuss.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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