Köln: Roller to go

Nach Car- und Bike-Sharing jetzt auch Roller-Sharing

Ein Münchner Start-up stellt Miet-Roller im Kölner Stadtgebiet auf. Scoo.me startet mit 15 Rollern. Bald schon sollen es viel mehr werden.

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Köln: Roller to go (Foto: (c) scoo mobility / www.scoo.me)

Vespa to go - per App. Bild: (c) scoo mobility / www.scoo.me,

Man kennt es: An immer mehr Orten kann man sich Autos oder Fahrräder mieten, einfach losfahren und sie dann irgendwo, an einem ganz anderen Ort, wieder abstellen. Zu dem Car- und Bike-Sharing-Angebot kommen in Köln jetzt auch Motorroller dazu.

Das Start-up-Unternehmen Scoo.me aus München stellt die Miet-Vespas im Kölner Stadtgebiet auf. Köln ist nach München die zweite deutsche Großstadt, in der Scoo.me seine Roller aufstellt. Derzeit werden von dem Unternehmen 15 Vespas zum Ausleihen angeboten, wenn es gut läuft sollen es aber bald schon mehr werden.

Das Ausleihen eines Rollers kostet in der ersten halben Stunde 3 Euro 60, jede weitere Minute 18 Cent. Der Tagespreis beträgt 29 Euro. Um mit dem Roller fahren zu dürfen, reicht ein normaler Autoführerschein aus. Zwei Personen finden auf einem Roller Platz. Höchstgeschwindigkeit: 50 Stundenkilometer.

Gemietet werden können die Roller wie auch bei den Carsharing-Angeboten über eine Smartphone-App. Dort gibt man seine privaten Daten ein, scannt seinen Führerschein einmal ein und erhält dann, wenn die Daten überprüft wurden, einen Pin-Code. Nach erfolgreicher Buchung öffnet sich dann das Helmfach unter dem Sitz und die Fahrt kann starten – vorausgesetzt der Helm passt. Bisher gibt es die Helme nämlich nur in den Größen L und XL-  das soll sich allerdings schnell ändern und größenverstellbare Helme sollen bald zum Standard-Service gehören.

Na dann: Auf die Roller, fertig, los.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: (c) scoo mobility / www.scoo.me,

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