„Knackstream“ macht Youtube Konkurrenz

Jungunternehmer gründen eigenes Videoportal

Essener Studenten wollen mit einem Onlineportal junge Talente fördern. Ähnlich wie bei Youtube kann jeder eigene Videos hochladen und bewerten lassen.

 Jung und frisch - mehr um 17:30 in SAT.1 NRW.
„Knackstream“ macht Youtube Konkurrenz (Foto: Knackstream)

 Bild: Knackstream,

Sänger, Tänzer, Tüftler— auf dieser Seite kann jeder zeigen was er kann. „Knackstream“ heißt das neue Videoportal, das ähnlich wie Youtube funktioniert. Dahinter stecken Marc Saleiko und Milena Fluck aus Essen. Die Studenten wollen sich mit ihrem Videoportal ganz bewusst von Youtube abgrenzen. Ihre Seite funktioniert wie ein Talentportal, das Shitstorms allerdings keine Chance bietet. „Wir haben uns extra gegen die Kommentarfunktion entschieden. Zum einen, weil wir uns damit von der Konkurrenz abheben, und zum anderen, weil eine qualifizierte Meinung doch eher selten ist“, erklärt Marc. Das Prinzip ist einfach: Wer möchte, lädt ein Video von sich und seinem Talent hoch. In verschiedene Kategorien zum Beispiel Musik, Tanz oder Bauen, können sich User die Clips dann sehen. Die sind maximal 60 Sekunden lang und mit zwei Buttons versehen. Gefällt dem User was er sieht, klickt er auf „Knack Me“, wenn nicht auf „Next“ und bekommt sofort das nächste Video angezeigt. Je mehr „Knack Me“-Klicks das Video bekommt, umso höher rutscht es in einem Ranking. „Knack“ bedeutet übersetzt so viel wie Talent. 40 Videos wurden bereits hochgeladen, die Seite kommt auf über 12.000 Klicks. „Die große Masse haben wir damit noch nicht erreicht, aber wir arbeiten daran“, sagt Marc. Aber auch wer nicht ganz so viel Talent hat, kann mitmachen. Unter der Kategorie „At least we tried“, also übersetzt „Immerhin haben wir es versucht“, können auch gescheiterte Talente ihre Videos hochladen.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Knackstream,

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