Kleine Geste, großes Zeichen!

Dortmunder Moslems setzen Zeichen für Vertrauen

Free Hugs! Mit ausgebreitete Armen und verbundenen Armen steht Hakan Sevin auf dem Dortmunder Westenhellweg und lädt die Menschen ein, ihn zu umarmen.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Kleine Geste, großes Zeichen! (Foto: SAT.1 NRW)

Der Dortmunder Hakan Sevin möchte mit seiner Aktion ein Zeichen setzen. Bild: SAT.1 NRW,

Wie würdet ihr auf Hakans Aktion reagieren?

Der Dortmunder Hakan Sevin steht mit verbundenen Augen in der Fußgängerzone und lädt die Menschen ein, ihn zu umarmen. Er ist Moslem.

Hakan Sevin möchte ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Frieden und gegenseitiges Vertrauen. Ein Zeichen, das um die Welt geht. Er steht mit verbundenen Augen und ausgebreiteten Armen auf dem Westenhellweg und lädt die Menschen ein, ihn zu umarmen. Er steht in der Mitte der Dortmunder Fußgängerzone, neben ihm zwei selbst bemalte Pappschilder. Auf dem einen steht: „Ich bin Moslem. Manche nennen mich Terrorist.“ Und auf dem anderen: „Ich vertraue dir. Vertraust du mir? Wenn ja, umarme mich.“ Hakan ist 27, in Castrop-Rauxel geboren und wohnt in Dortmund. Gemeinsam mit seinen Freunden möchte er etwas bewegen. Er möchte, dass die Menschen ihm und seinen Freunden nicht mit Angst begegnen. Sich nicht von ihnen distanzieren, nur weil sie dunkle Haare haben, Bärte tragen, Moslems sind. Denn auch sie sind Dortmunder, die hier aufgewachsen und großgeworden sind. Die Aktion kommt gut an – viele umarmen Hakan, loben die Aktion. Egal, ob jung oder alt, Deutsche oder Ausländer, Christen, Moslems oder Juden. Es zeigt sich ein Zusammenhalt, ein Bedürfnis nach Solidarität. Unsicherheit, Angst und Ablehnung kommen zwar vor, aber negative Reaktionen bleiben die Ausnahme. In Zeiten, in denen viel Hass und Gewalt in der Welt auftauchen, zeigte sich Dortmund in diesem Moment liebevoll.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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