Kinderlose sollen mehr bezahlen

Pläne der Jungen Union sorgen für heftige Diskussion

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union Paul Ziemiak will Kinderlose zur Kasse bitten. Der Iserlohner will damit Geld für Familien generieren.

Kinderlose sollen mehr bezahlen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Darf man Kinderlose wirklich dafür "bestrafen"?

Die Jungen Union will Kinderlose zur Kasse bitten. Selbst wer nur ein Kind hat, soll noch etwas vom Bruttolohn abgeben.

Deutschland ist nach einer aktuellen Studie auf dem letzten Platz in Sachen Geburtenraten angekommen. Weltweit werden, im Verhältnis zur Einwohnerzahl, in keinem Land weniger Kinder geboren. Um diesem Trend entgegen zu wirken, kommt der Bundesvorsitzende der Jungen Union jetzt mit einem gewagten Vorschlag um die Ecke. Paul Ziemiak will ein Starterpaket für Eltern. Bei der Geburt würde das neue Familienglück demnach mit 1000 Euro begrüßt. Wer jedoch keine Kinder hat, der soll künftig zahlen. Ein Prozent des Bruttoeinkommens sollen Kinderlose nach den Vorstellungen des Iserlohners zahlen. Selbst wer nur ein Kind hat, soll demnach noch mit einem halben Prozent des Bruttolohns zur Kasse gebeten werden. Die Vorschläge der JU sorgen für heftige Diskussionen innerhalb der Union.

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