Kein Fahrverbot für Goretzka

Schalke-Profi kam mit Geldstrafe davon

Fußballprofi Leon Goretzka muss seinen Führerschein nicht abgeben, obwohl es von der Bußgeldstelle angedacht war. Er muss aber tiefer in die Tasche greifen.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Kein Fahrverbot für Goretzka (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Nicht nur auf dem Platz ist Schalke Profi Leon Goretzka gerne mal schneller als andere. Der Fußballer war am 26. Oktober 2014 auf der A46 bei Wuppertal mit 110 statt 70 Stundenkilometern geblitzt worden. Die Bußgeldstelle verhängte deshalb ein Fahrverbot für den 21-Jährigen. Der legte Einspruch ein und bekam Recht: Das Fahrverbot wurde heute vom Amtsgericht Hattingen zurückgenommen. Das Fahrverbot sollte laut Bußgeldstelle verhängt werden, weil er bereits wenige Monate zuvor zu schnell unterwegs war und als Wiederholungstäter eine höhere Strafe erhalten sollte. Das Gericht entschied sich statt Führerscheinentzug für ein erhöhtes Bußgeld – 600 Euro statt 120 Euro.

Der Richter Frank Waab begründete seine Entscheidung damit, dass Goretzka erst 21 sei, und man den Erziehungsgedanke des Jugendstrafrechts beachten müsse. Goretzka muss außerdem noch zu einem Verkehrserziehungskurs in Schwelm.

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Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 24.06.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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