Keinen Bock auf Wahlen?!

Wahlbeteiligung in vielen Städten unter 30 Prozent

NRW wählt, aber kaum einer macht mit. Noch weniger Bürger als sonst haben gestern ihre Stimme für Oberbürgermeister und Landräte abgegeben.

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Keinen Bock auf Wahlen?! (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Wenn man eins bei den Wahlen gestern nicht musste, dann war es Schlange stehen. Denn bei der Stimmabgabe für die neuen Oberbürgermeister und Landräte in NRW was das Interesse dieses Mal noch geringer als sonst. Im Durchschnitt schafften nur knapp 30 Prozent den Gang zur Wahlurne. Ganz schön wenig. Dabei ging es in elf Großstädten, elf Kreisen und mehr als 150 Gemeinden, um die Frage, wer für die nächsten Jahre Spitzenpositionen besetzt. Trotzdem gingen in Wuppertal und Leverkusen nur gut 32 Prozent der Bürger ihr Kreuzchen machen. In Essen waren es auch nur 34 Prozent. Noch härter trifft es Unna. Da scheint die Bürgermeisterwahl nichtmal jeden vierten zu interessieren. Gemeldet wurde eine Wahlbeteiligung von gerade einmal 24 Prozent. Dort war jedoch nur ein Bürgermeisterkandidat zur Wahl. Zwar hatte man aufgrund der Tatsache, dass zum ersten Mal Kommunalchefs in großer Zahl nicht gleichzeitig mit den Räten und Kreistagen gewählt wurden, mit einer geringeren Beteiligung gerechnet, 30 Prozent sind dann aber doch mehr als verhalten. Das Vorgehen bleibt allerdings einmalig. Rot-Grün hatte die Trennung der Wahlen von Räten und Bürgermeistern sowie Landräten in NRW rückgängig gemacht. Im Jahr 2020 wird deswegen wieder an einem Termin gewählt.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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