Kaum Schmerzensgeld?

Vielleicht nur 300 Euro für Prügelopfer

Christofer wird geschlagen und verspottet. Das Video der Tat macht im Netz die Runde. Jetzt fordert das Opfer Schmerzensgeld.

 Gibt´s nicht? Doch! Mehr dazu um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Kaum Schmerzensgeld? (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Höchstens 500 Euro für Prügelopfer - ist das gerecht?

Er wurde auf dem Schulhof übel verprügelt und später im Internet verspottet. Jetzt fordert Christofer Schmerzensgeld vom Täter.

Er wurde von einem Mitschüler heftig verprügelt und dann im Netz auch noch fertig gemacht. Christofer aus Marl wurde im März 2014 zum Opfer von Gewalt und Hetze. Der Täter war gerade einmal 15 Jahre alt. Der Angriff wird gefilmt, das Video dann ins Internet hochgeladen. Es macht auf dem Schulhof die Runde. Dort sieht man, wie der damals 14-jährige Christofer immer wieder die Hände schützend für sein Gesicht hält, doch er hat gegen die Schläge keine Chance. Danach hat er Angst zur Schule zu gehen, Angst vor weiteren Schikanen. Der Täter wird vor einem Strafgericht zu Sozialstunden verurteilt. Eine Entschädigung für Christofers Qualen – Fehlanzeige. Heute fordert das Opfer Schmerzensgeld – doch wahrscheinlich gibt es für die erlittenen Qualen gerade einmal 300 bis 500 Euro, sagt Christofers Anwalt Burkhard Benecken.

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