Katzen-Volkszählung

Umweltminister Remmel fordert Registrierung für alle Tiere

„Verordnung zum Schutz freilebender Katzen in bestimmten Gebieten“ – neue Verordnung sorgt für Diskussionsstoff. Kommunen sollen dafür zuständig sein.

 Gibt´s nicht? Doch! Mehr dazu um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Katzen-Volkszählung (Foto: SAT.1 NRW)

Falscher Tierfreund "spendet" präpariertes Katzenfutter. Bild: SAT.1 NRW,

Jetzt sollen Katzen gezählt werden! Es geht um eine neue Verordnung von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne): Die „Verordnung zum Schutz freilebender Katzen in bestimmten Gebieten“. Diese bezieht sich auf das Tierschutzgesetz des Bundes, das das Ziel verfolgt, Katzen zu schützen, indem ihre Zahl klein gehalten wird. Die jeweiligen Kommunen sollen dafür zuständig sein. Diese müssten dann dokumentieren, wie viele Katzen es gibt und ob bei den Tieren „erhebliche Schmerzen, Leiden und Schäden“ festzustellen sind. Weil der Tod als „größtmöglicher Schaden zu werten“ sei, müssten auch tote Katzen berücksichtigt werden. Tierärzte sollen bei Ortsbegehungen dabei sein. Die Kommunen sollen Maßnahmen ergreifen und eine weitere Vermehrung der Katzen verhindern. Am besten durch Kastrierungen. Auch „unkastrierte Freigängerkatzen“ sollen davon betroffen sein. Denn diese würden „zwangsläufig Kontakt mit frei lebenden Katzen aufnehmen, sodass sie fortlaufend zum Vermehrungsgeschehen beitragen“.

Bleibt nur die Frage, ob NRWs Kommunen überhaupt die Zeit und das Personal haben, um eine Katzen-Volkszählung durchzuführen.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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