Karnevalsknigge für Flüchtlinge

Bonn, Köln und Mönchengladbach werden einen Karnevlsknigge rausbringen.

„Bützen ist nicht sexuell gemeint.“ Karnevals-Chef Bernd Gothe hatte die Idee zur Broschüre für Flüchtlinge. Andere Städte ziehen nach. So soll der Karneval friedlich ablaufen können.

 Wer mehr wissen will schaut 17:30 Uhr SAT.1 NRW.
Karnevalsknigge für Flüchtlinge (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Regelkunde im Karneval - Gute Idee?

Die Städte Köln, Bonn und Mönchengladbach bringen eien Karnevalskingge mit Verhaltensregeln für Flüchtlinge heraus.

Die wichtigsten Regeln:

„Im Karneval wird mehr umarmt, geschunkelt und auf die Wange geküsst (,bützen‘) als sonst. Das ist ein Zeichen für Freude und Freundschaft. Es ist in der Regel nicht sexuell gemeint, muss kein Flirten bedeuten!

„Es gibt auch an Weiberfastnacht (Donnerstag) den Brauch, dass den Männern von den Frauen die Krawatten abgeschnitten werden.“

„Viele Menschen verkleiden sich. Manche Kostüme sind bunt, manche freizügig. Andere kritisieren Politik und Religion.“

„Die Umzüge sind große Paraden mit Fußgruppen, die Musik machen, tanzen und Süßigkeiten verteilen.“

Der Mönchengladbacher Karnevalsverband und die Stadt bringen 2000 Flyer in sieben Sprachen heraus (Arabisch, Russisch, Türkisch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Deutsch). Die Verhaltensregeln sollen in den nächsten Tagen vor allem in Flüchtlingsheimen verteilt werden. Stadtsprecher Wolfgang Speen erklärt, dass die Verhaltensregel sehr einfach verständlich erklärt sind. Als Integrationshilfe sieht es der Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (CDU). Die Idee, der jetzt auch Städte wie Bonn und Köln nachkommen, hatte Karnevalschef Bernd Gothe.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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