Kampf um Jobs

Proteste gegen Stellenabbau bei Siemens

Elektrokonzern will in Deutschland nochmal 2200 Jobs streichen. Gewerkschaften laufen dagegen Sturm. Bis zu 3000 Menschen werden heute in Duisburg demonstrieren.

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Kampf um Jobs (Foto: Maja Hitij / dpa)

Stellenabbau bei Siemens?.Bild: Maja Hitij / dpa,

Bei einem bundesweiten Aktionstag wollen Siemens-Beschäftigte am Dienstag ihrem Unmut über den weiteren Stellenabbau bei dem Elektrokonzern Luft machen. Neben Kundgebungen, Flugblatt- und Unterschriftenaktionen sind auch Betriebsversammlungen an zahlreichen deutschen Siemens-Standorten geplant. Zu dem Aktionstag hatte die IG Metall aufgerufen, die dem Konzern vorwirft, bei Problemen immer wieder reflexartig an der Schraube der Personalkosten zu drehen. Schwerpunkte der Aktionen sind die Standorte Duisburg, Nürnberg und Berlin, wo unter anderem Siemens- Gesamtbetriebsratschefin Birgit Steinborn bei einer Kundgebung sprechen wird. In Duisburg werden unter anderem der NRW-IG Metall Bezirkschef Knut Giesler und das Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Jürgen Kerner erwartet. Konzernchef Joe Kaeser hatte vor einigen Wochen bekanntgegeben, dass über den Abbau von 9000 Jobs durch den Konzernumbau und wegen der Probleme im Energiegeschäft hinaus noch einmal 4500 Jobs weltweit wegfallen sollen, davon 2200 in Deutschland. Hintergrund sind anhaltende Schwierigkeiten in der Stromerzeugungs- Sparte (Power & Gas) sowie die Sanierung ertragsschwacher Geschäfte. Siemens hat weltweit rund 342 000 Beschäftigte, davon 114 000 in Deutschland.(dpa)

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Maja Hitij / dpa,

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