Kampf gegen Straßenrennen

Junge Männer haben Unschuldige auf dem Gewissen

Nach mehreren tödlichen Unfällen in Köln beginnt heute der erste Prozess gegen junge Männer, die illegale Straßenrennen gefahren sind.

Kampf gegen Straßenrennen (Foto: Themenbild)

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Nach einem illegalen Autorennen mit tödlichem Ausgang in Köln beginnt am Dienstag der Prozess gegen zwei mutmaßliche Raser. Die jungen Männer sollen sich im vergangenen März mit bis zu Tempo 115 ein Rennen auf einer Straße in der Innenstadt geliefert haben. Einer der damals 20-Jährigen soll bei rot über eine Ampel gefahren sein, sein Auto stieß mit einem Taxi zusammen. Einer der Fahrgäste erlitt ein massives Schädel-Hirn-Trauma und starb kurze Zeit später. Die anderen drei Fahrgäste und der Taxifahrer wurden schwer verletzt. Die beiden Männer sind wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs angeklagt. Das Kölner Amtsgericht will möglicherweise noch am Dienstag das Urteil verkünden. Der Unfall war der erste von mehreren schweren Raser-Unfällen im vergangen Jahr in Köln. Bei einem illegalen Rennen im April kam eine Radfahrerin ums Leben, als ein junger Autofahrer in einer Kurve von der Straße abkam und mit der Frau kollidierte, die vorschriftsmäßig auf dem Radweg unterwegs war. Als Folge der Unfälle richtete die Kölner Polizei eine Ermittlungsgruppe ein und nahm die Raser-Szene stärker ins Visier. (dpa)

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