Kalb in der Ruhr ertrunken

Das Tier wurde von Hunden gehetzt

Ein Kälbchen ist in Mülheim in der Ruhr gestorben. Hunde haben die Herde aufgescheucht und das Tier in Panik versetzt.

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Kalb in der Ruhr ertrunken (Foto: Facebook)

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Ein Kälbchen ist in Mülheim in der Ruhr gestorben. Hunde haben die Herde aufgescheucht und das Tier in Panik versetzt.

Bei einem Spaziergang an der Ruhr hat sich in Mülheim ein tragischer Unfall ereignet.

Zwei Hunde sind auf die Wiese von Bauer Karl-Wilhelm Kamann gelaufen. Die Tiere waren nicht wie vorgeschrieben angeleint, sind unter dem Zaun der Weide durchgeschlüpft und haben die Herde aufgeschreckt.

Die 100 Tier große Herde ist daraufhin in Panik geraten. Einige Tiere sind auf die Bahntrasse zugerannt. Die Mitarbeiter des Bauernhofs konnten die Kühe wieder zusammentreiben und beruhigen. Ein Jungtier hat sich aber zu weit von der Herde entfernt und daraufhin die Orientierung verloren. Um sich vor den Hunden in Sicherheit zu bringen, ist es zum Fluss gelaufen und dort ertrunken.

Die Hundehalter zeigten sich nach dem Vorfall wohl uneinsichtig, wollten nicht einsehen, dass ihre Hunde schuld an dem Tod sind. Die Polizei musste den Streit schlichten.

Rund um die Ruhr dauert der Streit zwischen Hundebesitzern und Landwirten schon länger an. In dem Naturschutzgebiet herrscht Leinenpflicht, aber die wenigsten Herrchen halten sich wohl daran. Das Ordnungsamt schafft es nicht, in dem Gebiet mehr zu kontrollieren. Dafür fehlt offenbar das Personal.

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