Kaffeewerbung sorgt für Rechtsstreit

Auto-Lackierung löst Debatte um Frauenfeindlichkeit aus

Einem Mitarbeiter aus Mönchengladbach wurde fristlos gekündigt, nachdem dieser sich weigerte mit den neuen Dienstwagen zu fahren. Diese seien ihm zu sexy und frauenfeindlich.

 Ein echter Aufreger! Mehr dazu: 17:30 SAT.1 NRW.
Kaffeewerbung sorgt für Rechtsstreit (Foto: Kaffeegenuss Bovelett)

 Bild: Kaffeegenuss Bovelett,

Habt ihr Verständnis für den Mitarbeiter?

Nackte Frau im Kaffeebohnenbad? Die Werbung einer Kaffeefirma aus Mönchengladbach löst Diskussionen aus. Einige finden sie frauenfeindlich.

„Verführerisch lecker“ – So sehen seit mehr als sechs Wochen die Lieferwagen der Firma ‚Kaffeegenuss Bovelett‘ in Mönchengladbach aus. Jetzt beschäftigen sie ein Gericht. Denn die zwei nackten Frauenbeine, die aus den Kaffee-Bohnen hervor ragen, waren einem Angestellten viel zu sexy! Er weigerte sich, diesen Dienstwagen zu fahren. Darauf wurde er kurzerhand gefeuert.

Der Mitarbeiter arbeitete seit fast 20 Jahren für die Firma. Jetzt soll ein Arbeitsgericht klären, ob die fristlose Kündigung rechtens ist. Das Gericht schlug vor, die Kündigung auf den 31.12. zu verschieben – und den Angestellten so lange freizustellen und weiter zu bezahlen. Darauf ließ sich der Mann aber nicht ein. Damit wird es jetzt wohl zum Prozess kommen.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Kaffeegenuss Bovelett,

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