„Ja, ich habe geschossen.“

Angeklagter gibt Angriff auf Boxer Manuel Charr zu

Im September 2015 wurde der Profiboxer in einem Essener Imbiss niedergeschossen. Heute startete dazu der Prozess – mit einem Geständnis.

 Weitere Informationen heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
„Ja, ich habe geschossen.“ (Foto: SAT.1 NRW)

Links im Bild: Der Angeklagte, rechts: Manuel CharrBild: SAT.1 NRW,

Er habe ihm eine Lektion erteilen wollen, ließ Youseff H. (25) über seinen Anwalt erklären. Aber er wollte Charr nur ins Bein schießen, nicht in den Unterbauch. Der 31-jährige Sportler konnte nur durch eine Not-OP gerettet werden.

Hintergrund der Bluttat

Auslöser des Ganzen soll ein Streit um die Boxerehre zwischen beiden gewesen sein. Der Angeklagte habe ein Video vom Kampf Charr gegen Briedis ins Internet gestellt. Es folgten üble Beleidigungen zwischen den Männern, bis die Situation schließlich in einem Essener Imbiss eskalierte.

Staatsanwältin droht Charr mit Beugehaft

Der Boxer selbst wollte sich heute anfangs nicht zu dem Fall vor Gericht äußern. Erst als die Staatsanwältin Beugehaft gegen ihn beantragte, brach Charr sein Schweigen. Er könne sich an keine provozierenden Nachrichten an den Angeklagten erinnern. Er habe lediglich den Angeklagten in den Imbiss rennen sehen und dann sei schon der Schuss gefallen.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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