Islamistin geht gegen Urteil vor

Verteidiger legen Revision ein

IS-Helferin Karolina R. wehrt sich gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Landeskriminalämter berichten dazu, wie Frauen gezielt für die Terror-Miliz angeworben werden.

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Islamistin geht gegen Urteil vor (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Karolina R. aus Bonn will das Urteil des Düsseldorfer Oberlandesgerichts nicht akzeptieren. Ihre Anwälte haben angekündigt, Rechtsmittel einzulegen. Die Frau war verurteilt worden, weil sie für die Terrororganisation Islamischer Staat mindestens 5000 Euro beschafft haben soll, um davon unter anderem Waffen zu kaufen. Ihr Ehemann ist der IS-Kämpfer Fahrid S., der auf zahlreichen Internet-Videos unter anderem mit Leichenbergen posiert.
Junge Frauen wie Karolina R. werden von der Terrormiliz offenbar gezielt angeworben. Laut dem Landeskriminalamt in Rheinland-Pfalz sind den Behörden rund ein Dutzend Anwerberinnen bekannt, die Frauen aus Deutschland und auch aus NRW rekrutieren.
In Syrien werden die Frauen dann in einem schwerbewachten Haus untergebracht, eingesperrt und später mit Kämpfern verheiratet.

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