Irre Verfolgungsjagd durch NRW

Fahrer hat scheinbar sogar Zeit zu tanken

Zwei Stunden, acht Autobahnen, 21 Streifenwagen und am Ende kann der Verfolgte trotzdem fliehen— so die Bilanz eines Polizeieinsatzes heute morgen im Rheinland.

 Gibt´s nicht? Doch! Mehr dazu um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Irre Verfolgungsjagd durch NRW (Foto: Daniel Bothe)

 Bild: Daniel Bothe,

Eine zweistündige Verfolgungsjagd über acht Autobahnen hat am frühen Morgen die Polizei im Rheinland und in den benachbarten Niederlanden in Atem gehalten. Trotz des Einsatzes von mindestens 21 Streifenwagen und eines Hubschraubers konnte der unbekannte Autofahrer schließlich entkommen. Zwischenzeitlich soll der Unbekannte sogar noch getankt haben. Warum der Fahrer oder die Fahrerin flüchteten, war zunächst unklar. Auch wie viele Personen im Auto saßen, blieb offen.
Wie ein Sprecher der Polizei Düsseldorf mitteilte, wollten Polizeibeamte in der Landeshauptstadt um kurz nach 1.00 Uhr morgens an einem Wagen eine allgemeine Verkehrskontrolle vornehmen. Doch anstatt sich überprüfen zu lassen, trat der Fahrer aufs Gaspedal. Die anschließende Verfolgung führte unter anderem über die Autobahnen 44, 57, 46, 43, 40, 52 und 61 und endete schließlich auf der A73 in den Niederlanden. Dort verloren die Beamten den Sichtkontakt. Auch niederländische Kollegen waren im Einsatz. Die Verfolgung führte unter anderem an den Städten Neuss, Köln, Hilden, Haan, Wuppertal, Bochum, Gelsenkirchen, Essen, Bottrop, Mülheim, Krefeld und Mönchengladbach vorbei. Das Fluchtauto habe mehrmals gewendet. (dpa)

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Daniel Bothe,

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