Hündin von Polizist erschossen

Besitzer verklagt nun das Land

Hündin Piper wurde nach einem Autounfall von einem Polizisten erschossen, weil sie stark verletzt gewesen sein soll. Dem Besitzer wurde das aber nie nachgewiesen, deshalb verklagt er nun das Land NRW.

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Hündin von Polizist erschossen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Piper war sechs, als sie ausbüxte und nie wieder zu Lothar Wittek aus Dinslaken zurück kam. Laut Aussage eines Polizisten wurde der Australian-Shepherd-Hündin das Rückgrat gebrochen und sie hatte starke Schmerzen. Deshalb erschoss er das Tier, um es zu erlösen.

Lothar Wittek bezweifelt das aber, da kein Tierarzt vor Ort war. Er sprach deshalb selbst mit dem Autofahrer des Unfallwagens, der ihm gegenüber erklärte, der Hund hätte lediglich einen Schock gehabt. Der Fall beschäftigte bereits 2013 die Behörden. Ein Strafverfahren gegen den Polizisten wurde aber wegen Mangel an Beweisen eingestellt. Jetzt verklagt Lothar Wittek das Land NRW und fordert 21.000 Euro Schadensersatz.

Schlagwörter: Ausbruch, Ausbüchsen, Autobahn, Autounfall, Besitzer, Dinslaken, Hund, Klage, Polizist, Sachbeschädigung, Tier, töten, Verkehrsunfall, verklagen

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 27.07.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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