Horror in Höxter geht weiter

Die Polizei sucht jetzt Leichenteile am Straßenrand

Mit Spürhunden ist die Polizei jetzt in Höxter unterwegs und sucht Überreste von Annika W.. Das Folterpaar hatte gestanden die 33-jährige getötet zu haben.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Horror in Höxter geht weiter (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Auf einem rund zwei Kilometer langem Straßenabschnitt in der Nähe des Höxter-Folterhauses von Angelika W. und Winfried W. suchen seit heute morgen Polizisten mit Spürhunden jeden Zentimeter nach menschlichen Überresten ab. Kurzzeitig war die Straße in Höxter-Bosseborn gesperrt.

Angelika W. hatte in einer Polizeibefragung ausgesagt, zusammen mit ihrem Ex-Mann die gefolterte Annika W. getötet, im Kamin verbrannt und dann die Asche am Straßenrand verteilt zu haben.

Die Nadel im Heuhaufen

Die Spürhunde sollen jetzt Knochen- und Zahnfragmente finden. Aufgrund der Witterung und weil die Tat bereits zwei Jahre zurückliegt, wird es allerdings schwer noch etwas zu finden. Auch die Polizei sagt uns heute, dass sie die Chancen wirklich ein Knochen- oder Zahnstück mit DNA zu finden, für sehr gering hält. Auch weil der Weg, mit beiden Straßenseiten, fast fünf Kilometer beträgt sei es schwierig etwas zu finden.

Jahrelang hatte das Folterpaar aus Höxter Frauen in sein Haus gelockt. Es ist von mehreren Folteropfern die Rede. Nach bisherigen Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft von zwei Todesopfern aus. Von Annika W. gibt’s es aber bis jetzt noch keine Überreste. Man hofft, dass sich das nun durch die Spürhund-Aktion ändert.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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