Hooligan-Demo: Großeinsatz für Polizei

Tausende demonstrieren weitgehend friedlich in Köln

Vor einem Jahr gab es bei der „Hogesa“-Kundgebung in Köln schwere Krawalle. Dieses Mal blieb es friedlich, bei der Abreise der Rechten kam es zu Randalen.

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Hooligan-Demo: Großeinsatz für Polizei (Foto: Caroline Seidel / dpa)

Demonstration von Hooligans in Köln 2014.Bild: Caroline Seidel / dpa,

In Köln haben am Sonntag mehr als 10.000 gegen eine Kundgebung der fremdenfeindlichen Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa) demonstriert. Etwa tausend Menschen beteiligten sich. Ein Jahr, nachdem es bei einer „Hogesa“-Demonstration zu schweren Krawallen gekommen war. Die Polizei hat sich deshalb für einen Großeinsatz gerüstet (3.500 Beamte, Wasserwerfer und Hubschrauber, um erneute Straßenschlachten zu verhindern). Vor einem Jahr waren rund 50 Polizisten verletzt worden. Treffpunkt dieses Jahr war ein Platz in der Nähe des Deutzer Bahnhofs. Neben der Hooligan-Kundgebung hat es eine Vielzahl von Gegendemos und Veranstaltungen geben.

Zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam es nur vereinzelt. Fünf Hooligans wurden nach Angaben der Bundespolizei vor dem Beginn der Demonstration im Bahnhof Köln Messe/Deutz nach einer Schlägerei von Gegendemonstranten leicht verletzt. Zwei der Angreifer wurden festgenommen. Linke Demonstranten hatten Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen, daraufhin setzte die Polizei Wasserwerfer gegen sie ein. Die Kölner Polizei teilte außerdem mit, dass bei Steinwürfen auf ein Polizeiauto ein Beamter durch Glassplitter leicht verletzt wurde.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Caroline Seidel / dpa,

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