Hogesa-Prozess startet mit Geständnis

Angeklagter hat Polizistin mit Staubsauger-Rohr angegriffen

Nach den schweren Hogesa-Krawallen in Köln im Oktober 2014 beschäftigt sich die Justiz nun mit den ersten schweren Fällen.

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Hogesa-Prozess startet mit Geständnis (Foto: Thilo Schmülgen / dpa)

Die Krawalle fanden vor neun Monaten statt. Bild: Thilo Schmülgen / dpa,

Rund neun Monate nach den Hooligan-Krawallen in Köln hat einer der damaligen Protestler vor Gericht zugegeben, bei den Ausschreitungen im Oktober 2014 eine Beamtin mit einem schweren Rohr attackiert zu haben. Er sei betrunken gewesen und habe das Rohr auf eine Polizeikette geworfen, ließ der 24-Jährige am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Köln über seinen Anwalt mitteilen. «Das Ganze tut ihm leid», sagte der Jurist. Angeklagt ist der Mann wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Das Rohr hatte die Polizistin nur knapp verfehlt.

Urteile wegen versuchter Körperverletzung oder Landfriedensbruch hat es nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit diesen Krawallen bereits gegeben. Bei der als Kundgebung gegen Salafisten angemeldeten Veranstaltung von rund 5000 Hooligans und Rechtsextremisten waren 49 Polizisten verletzt worden. (DPA)

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Thilo Schmülgen / dpa,

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