Zeugnisse für Flüchtlinge

Geld nur für die mit guten Noten

Flüchtlinge sollen nur dann Geld bekommen, wenn sie Bereitschaft zur Integration zeigen, so die Senioren Union NRW. Alle drei Monate soll es ein Zeugnis geben, so der Vorschlag.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Zeugnisse für Flüchtlinge (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Ist das der richtige Weg?

Flüchtlinge sollen regelmäßig Zeugnisse ausgestellt bekommen, fordert ein CDU-Politiker. Nur bei guten Noten sollen sie auch Geld erhalten.

Eine Eins im Sprachkurs, eine Zwei in Landeskunde gleich Geldleistungen für Flüchtlinge. So die Idee des Vorsitzenden der Senioren Union NRW Leonard Kuckart. Geld für Flüchtlinge solle es nur gegen gute Noten bei der Eingliederung geben, so der CDU- Politiker. Maßstab für die Benotung könnten Zertifikate über bestandene Sprachprüfungen sein. Aber nicht nur positive Leistungen sollen auf dem Zeugnis vermerkt werden. Fallen die Flüchtlinge durch Gewalttaten oder andere kriminelle Taten auf soll es einen „Zeugniseintrag“ geben. Der hat dann die Kürzung von Leistungen zur Folge. Die Zeugnisse sollen alle drei Monate vom Integrationsamt ausgestellt werden. Werden die Flüchtlinge schlechter als Drei benotet, soll es nur noch Sachleistungen geben. Mit der Maßnahme will Leonard Kuckart auf Asylbewerbern und Flüchtlingen mit Bleibeperspektive mehr staatlichen Druck ausüben, um sie möglichst schnell in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft einzugliedern. „Integration bedeutet fördern und fordern“, so Kuckart. Bei zu schlechten Note schließe er in letzter Konsequenz sogar Ausweisungen nicht aus, sagt er uns heute am Telefon.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

*

2 Kommentare anzeigen