Große Parteien verlieren an Zustimmung

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeigt große Veränderungen

Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern schlägt große Wellen: Die SPD und die CDU verlieren deutlich an Zustimmung, die AfD steigt auf. Was bedeutet das für NRW?

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Große Parteien verlieren an Zustimmung (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Das Wahlergebnis bei der gestrigen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist deutlich: Die SPD verliert 5 Prozent, die CDU 4 Prozent – und die AfD wird mit fast 21 Prozent zweitstärkste Kraft. Die Grünen scheitern sogar an der 5 Prozent Hürde. Ein Schlag ins Gesicht für die traditionellen Parteien.

Kritik an Flüchtlingspolitik

Hauptsächliches Wahlkampf-Thema der AfD ist die Flüchtlingspolitik. Mecklenburg-Vorpommern hat seit 2015 nicht einmal 30.000 Flüchtlinge aufgenommen, NRW hingegen über 300.000 – auch bei uns scheint die AfD bei den Wählern im Trend. Könnte unsere Landtagswahl 2017 also zu einem ähnlichen Ergebnis kommen?

Der Vorsitzenden der CDU NRW Armin Laschet macht sich keine Sorgen. Im WDR sagte er, dass sich NRWs Wähler „nicht so spalten“ lassen. Trotzdem müsse man die AfD Ernst nehmen.

Die Bundespolitik der Flüchtlingskrise überlagerte mit diesem Ergebnis die Landtagswahl – diesem Problem wird sich wohl auch die nordrhein-westfälische CDU stellen müssen.

Schlagwörter: AFD, Angst, CDU, Düsseldorf, Flüchtlingspolitik, Mecklenburg-Vorpommern, Partei, Politik, Volkspartei, Wahlen, Wahlforscher, Wahlkampf

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 05.09.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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