Gender-Wahn

Die Gender-Debatte hat jetzt auch die SPD erreicht

Sonderrechte für „Transsexuelle, Trans*gender, Agender, Genderless, Bigender, Polygender, Drags, Crossdresser*innen“? Das wollen die Jusos durchsetzen.

 Weitere Informationen heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
Gender-Wahn (Foto: SAT.1 NRW)

Gibt es bald extra Toiletten für Transsexuelle? Bild: SAT.1 NRW,

Ist das okay oder geht der Gender-Wahn zu weit?

Jusos fordern Sonderrechte für Transsexuelle. Krankenkassen sollen z.B. die Kosten der Körperenthaarung von Transsexuellen bezahlen.

In einem zehnseitigen Antrag fordern die Jusos (die Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands) Sonderrechte für „Transsexuelle, Trans*gender, Agender, Genderless, Bigender, Polygender, Drags, Crossdresser*innen“. Das berichtet die „BILD“.

Die Sonderrechte wollen die Jusos nächste Woche auf dem SPD-Parteitag durchsetzen.

Einige Punkte aus dem Antrag:

  • Transsexuelle sollen ihre Körperenthaarung von der Krankenkasse bezahlt bekommen.
  • Sie sollen sich bei der Polizei aussuchen können, ob eine Polizistin oder ein Polizist sie durchsucht.
  • Transsexuelle Menschen („Trans*Menschen“), die den Wunsch haben, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden, sollen von „normalen“ Menschen („cis-Männern“ und „cis-Frauen“ – cis: lateinisch für diesseits) getrennt auf die Toilette gehen können.
  • In dem Antrag wird außerdem verlangt „Frauenrückzugsräume“ zu schaffen. Für einen Rückzug vor „cis-Männern“, die nur so tun, als wären sie „Trans*menschen“.

Die Gender-Debatte reißt also nicht ab. Erst Mitte November ging es in einem Parteitag der Grünen um den sogenannten „Gender-Star“. Mit dem Stern soll unsere Sprache „geschlechtsneutral“ gestimmt werden und alle würden sich einbezogen fühlen. Dann würden aus „BürgerInnen“ „Bürger*Innen“.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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