Gärtner bekommt Kündigung, weil er zu dick ist

Hartmut H. klagt gegen Arbeitgeber

Er wiegt stolze 188 Kilogramm und soll damit zu dick für seinen Job als Landschaftsgärtner sein. Hartmut H. klagt aber gegen seine Kündigung.

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Gärtner bekommt Kündigung, weil er zu dick ist (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Ist es Diskriminierung oder eine nachvollziehbare Entscheidung? Hartmut H. wurde wegen seines Gewichts von damals 205 Kilogramm gekündigt – mittlerweile wiegt er 188 Kilo. Er arbeitete 30 Jahre lang als Landschaftsgärtner. Gegen die Kündigung klagt Hartmut H.

Der Gartenbaubetrieb wirft Hartmut H. unter anderem vor, dass er zu dick für die Dienstfahrzeuge sein, Bodenplatten unter seinem Gewicht zusammenbrächen und es keine passende Arbeitskleidung für ihn gebe. Das sieht Hartmut H. anders: Er sei voll einsatzfähig.

Einigung vor Gericht

Eine Abmahnung hatte der 1,94 Meter große Gärtner zuvor nicht erhalten. Vor Gericht einigten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer heute auf einen Vergleich: Hartmut H. darf bleiben, muss aber abspecken und den Arbeitgeber über seinen Gesundheitszustand informieren.

Schlagwörter: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Düsseldorf, Einschränkung, Gartenbaufirma, Gärtner, Gericht, Klage, Kündigung, Landschaftsgärtner, Übergewicht, Vergleich

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 27.07.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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