Ärger um Tierfütterung

Jeden Tag füttert er Wildgänse und Enten in Essener Univiertel

Ein Essener füttert täglich zweimal die Enten und Gänse im Essener Univiertel. Die Anwohner greifen mittlerweile zu rechtlichen Schritten, um gegen den Mann vorzugehen. Denn die zahlreichen Federviecher hinterlassen eine Menge Kot unmittelbar vor den Haustüren der Anwohner.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!

 Bild: SAT.1 NRW,

Alles voller Gänsekot: Es wird immer schlimmer im Univiertel in Essen. Das hält den 82-jährigen Alfred Steinke aber nicht davon ab, morgen für morgen mit einer Karre voll Futter an den Teich zu kommen. Die Anwohner kennen ihn schon lange und sind stink sauer. Seit 12 Jahren will er hier nur die Enten füttern, sagt er uns. Er müsse die Gänse sogar mit einem Stock vertreiben. Doch Füttern bedeutet automatisch mehr Federvieh, vor allem kanadische Wildgänse – und damit mehr Dreck und Kot. Anwohner haben den Entenfütterer jetzt angezeigt. Doch der Stadt sind die Hände gebunden. Nur Tauben füttern ist offiziell verboten, die wilden Kanadagänse und Enten aber nicht. Die Stadt plant jetzt die Verordnung zu ändern, um auch das Füttern von Wildvögeln zu verbieten. Heute hat der 82-jährige Essener deshalb erstmal vom Ordnungsamt einen Platzverweis bekommen. Das heißt heute Abend darf Alfred Steinke die Gänse und Enten hier nicht füttern. Die Stadt will jetzt hier täglich kontrollieren, damit Kot und Dreck endlich verschwinden.

Schlagwörter: Anwohner, Anzeige, Dreck, Enten, Essen, Füttern, Fütterung, Gänse, Kot, Sackkarre, Tier, Univiertel, Verzweiflung, Vogel, Wildgänse

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 07.07.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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