Fünf Jahre Landesmutti

Hannelore Kraft feiert heute Amtsjubiläum

Fünfjähriges Dienstjubiläum für Hannelore Kraft. Keine leichte Zeit für die NRW-Ministerpräsidentin. Genau fünf Jahre im Amt – wir ziehen Bilanz.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Fünf Jahre Landesmutti (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Welche Note bekommt die Ministerpräsidentin von euch für ihre Arbeit?

Am 14.7. 2010 wurde Hannelore Kraft als NRW-Ministerpräsidentin vereidigt. Was hat sie erreicht, wo ist sie gescheitert?

Hannelore Kraft (SPD) ist nach fünf Jahren als Regierungschefin in Nordrhein-Westfalen keineswegs amtsmüde. Bereits im vergangenen Jahr betonte sie zuerst im 17:30-Sommerinterview, dass sie kein Interesse an Berlin hat. Offenbar gefällt ihr die Rolle als Landesmutter. Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie nun, dass auch in fünf Jahren – 2020 – noch NRW-Ministerpräsidentin sein möchte.

Die Zusammenarbeit mit den Grünen wolle sie nach der Landtagswahl 2017 fortsetzen. Ihre Koalition habe bei Bildung und Kinderbetreuung vieles erreicht. „Die Richtung stimmt. Das Bildungsland Nordrhein-Westfalen kommt voran.“ NRW sei auch ein starker Wirtschaftsstandort, das Land dürfe nicht schlecht geredet werden. Die SPD-Landes- und stellvertretende Bundesvorsitzende ist seit 14. Juli 2010 Ministerpräsidentin.

Leicht hatte es die Ministerpräsidentin in den vergangenen Jahren keineswegs. Politische Krisen wie die Misshandlungen im Flüchtlingsheim Burbach oder die Haushaltssperre machten das Regieren nicht wirklich leicht und setzten die Ministerpräsidentin unter Druck. Große Katastrophen wie das Loveparade-Drama oder der Germanwings-Absturz meisterte sie jedoch auf beeindruckende und mitfühlende Art und Weise. „Für das Land Nordhein-Westfalen waren die letzten fünf Jahre leider keine guten Jahre“, bilanzierte dagegen CDU-Partei- und Fraktionschef Armin Laschet. „Wir müssen im Wettbewerb der Länder besser werden“. Eine „umfassende Kurskorrektur“ verlangte FDP-Chef Christian Lindner. „Wir brauchen wirtschaftliche Freiheit, Bürokratieabbau, strikte Konsolidierung, beste Bildung und mehr Innovationen.“ (dpa)

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