Flüchtlinge Willkommen

Eine Welle der Hilfsbereitschaft für Menschen in Not

2000 Flüchtlinge sind am Wochenende in Dortmund angekommen. Sie wurden von hunderten Helfern herzlich empfangen.

 Die neuesten Bilder zu diesem Thema heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
Flüchtlinge Willkommen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

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2000 Menschen sind allein gestern am Dortmunder Hauptbahnhof angekommen. Die Hilfsbereitschaft im Land ist riesengroß.

Als sie ankommen fließen Tränen. Doch diesmal sind es Tränen der Erleichterung, Tränen der Freude. Sie sind einfach nur froh hier zu sein. Endlich angekommen in Sicherheit. Und sie sind überwältigt vom Empfang der ihnen hier in NRW bereitet wird. Hunderte Helfer sind am Wochenende zum Dortmunder Hauptbahnhof gekommen. Sie wollen die rund 2000 Flüchtlinge, die hier mit Zügen ankommen willkommen heißen. Sie haben Spenden mitgebracht: Kleidung, Lebensmittel, Lunchpakete, Kuscheltiere und und und. Schließlich wurden die Flüchtlinge, die tagelang unter katastrophalen Zuständen am Bahnhof in Budapest campiert hatten, von Dortmund aus mit Bussen in Flüchtlingsheime im ganzen Land weitergeleitet.

Nach der zahlenmäßig bislang größten Anreise von Flüchtlingen nach NRW sind in der Nacht zum Montag weitere Zuwanderer angekommen. Nach Polizeiangaben trafen 105 Menschen mit der Bahn in Düsseldorf ein. Sie seien mit Bussen weiter zu einer Aufnahmestelle nach Hamm gebracht worden. Ihre Ankunft sei ohne Probleme verlaufen. Das Innenministerium erwartet weiterhin eine große Zahl von Flüchtlingen. Minister Ralf Jäger (SPD) erklärte, die Schaffung von Unterbringungsplätzen habe jetzt höchste Priorität. In den nächsten Tagen sollten weitere Kapazitäten in der Größenordnung von 5000 Plätzen geschaffen werden. Jäger wies die Bezirksregierungen am Sonntagabend an, ihre Krisenstäbe einzusetzen. «Ohne NRW bricht das Aufnahmesystem in Deutschland zusammen. Das gilt es zu verhindern», warnte Jäger in einer Mitteilung.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) bedankte sich am Sonntagabend für das Engagement der Bürger bei der Unterstützung der Flüchtlinge. Er rechne damit, dass die Stadt weiterhin Drehscheibe für die Verteilung der Asylsuchenden bleibe. «Sie steht für die weitere humanitäre Hilfe bereit, erwartet aber auch anderswo im Land entsprechende Strukturen», sagte Sierau.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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