Facebook-Mordprozess zu Ende

Eltern haben zur Selbstjustiz gegriffen

Heute wurde in Aachen das Urteil im sogenannten „Facebook-Mord“ gefällt. Ein Ehepaar hatte einen 29-Jährigen umgebracht, weil er wohl Kontakt zur Tochter hatte.

 Gibt´s nicht? Doch! Mehr dazu um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Facebook-Mordprozess zu Ende (Foto: SAT.1 NRW)

Dieser 29-Jährige wurde in einen Hinterhalt gelockt. Ein Ehepaar aus Aachen vermutete, dass er Nacktbilder von deren 12-Jährigen Tochter besitze.Bild: SAT.1 NRW,

Lebenslänglich wegen Mordes. Das Landgericht Aachen hat ein Ehepaar und einen Komplizen zu langen Haftstrafen verurteilt. Eine weitere Komplizin bekam 2 Jahre und 6 Monate Haft, ein Anderer wurde freigesprochen.

Opfer wurde in Hinterhalt gelockt

Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass das 29 Jahre alte Opfer Christian L. bewusst unter einem falschen Vorwand an einen Feldweg gelockt und dort getötet wurde. Die Eltern hatten auf seinem Handy Nacktfotos der Tochter vermutet. Sie gingen davon aus, dass der Mann ein Pädophiler sei und sich bewusst an die 12-Jährige rangemacht hatte. Bestätigt haben sich die Vermutungen aber nie.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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