Erster Loveparade-Prozess in Duisburg

Feuerwehrmann fordert nach Loveparade-Einsatz Entschädigung

Im ersten Verfahren zur Loveparade fordert ein Feuerwehrmann 90.000 Euro von Land und Veranstalter. Seit dem Einsatz kann er nicht mehr arbeiten, sagt er.

 Den aktuellen Stand gibt´s 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Erster Loveparade-Prozess in Duisburg (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Mehr als fünf Jahre nach der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg beginnt heute der erste Gerichtsprozess. In einem Zivilverfahren will ein 53-Jähriger Feuerwehrmann vor dem Landgericht Duisburg 90 000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld erstreiten. Nach den Worten seiner Anwältin Bärbel Schönhof erlitt er bei dem Einsatz am 24. Juli 2010 eine posttraumatische Belastungsstörung. Er sieht das Land und den Veranstalter in der Pflicht. 21 Menschen waren bei dem Technofestival ums Leben gekommen, mehr als 500 wurden verletzt.

Bei der strafrechtlichen Aufarbeitung hat das Landgericht noch nicht entschieden, ob es die Anklageschrift wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zulässt. Beschuldigt sind insgesamt zehn Mitarbeiter der Stadt und des Veranstalters.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

*

Einen Kommentar