„Eierköppe“-Streit vor Gericht

Was darf ein Rheinländer sagen?

Der Geschäftsführer des FC Köln muss heute vors DFB-Sportgericht. Jörg Schmadtke hat den Schiedsrichter „Eierkopp“ genannt.

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„Eierköppe“-Streit vor Gericht (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Ist "Eierkopp" eine Beleidigung oder Rheinland-Vokabular?

Dem Geschäftsführer des FC Köln droht heute eine Strafe, da er einen Schiri "Eierkopp" nannte. Schmadtke sagt, das sei im Rheinland normal.

Während der FC Köln heute sein letztes Testspiel vor dem Bundesliga-Start in Erfurt bestreitet, hat der Geschäftsführer der Geißböcke einen unangenehmen Termin. In Frankfurt muss er sich vor dem DFB-Sportgericht verantworten. In der Partie gegen Werder Bremen beleidigte er den Schiedsrichter als „Eierkopp“ und wurde daraufhin auf die Tribüne geschickt. Jetzt droht ihm eine Geldstrafe von 6.000 Euro. Schmadtke wehrt sich aber. Für ihn ist „Eierkopp“ keine Beleidigung, sondern ein normaler Ausdruck im Rheinland. Unterstützung bekommt der Geschäftsführer dabei von einem Karnevals-Verein aus Köln. „Die Eierköppe“ würden zur Not auch mit Schmadtke vors Gericht ziehen um klarzustellen: Das ist keine Beleidigung.

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