Drogengefahr in Flüchtlingsheimen

Suchtberatungen warnen vor Drogenmissbrauch unter Flüchtlingen

Experten warnen, dass die Zahl von Flüchtlingen die Probleme mit Drogen haben steigt. Vor allem junge männliche Flüchtlinge seien anfällig.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Drogengefahr in Flüchtlingsheimen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Bei den Drogen handelt es sich um Alkohol, Marihuana und Tabletten. Viele Flüchtlinge würden damit versuchen, das erlebte Trauma zu vergessen oder auszublenden, so die Experten. Hinzu komme noch die Wohnsituation – mit vielen fremden Leuten meist auf engstem Raum zusammen zu sitzen. Auch Langeweile spiele beim Drogenmissbrauch keine unerhebliche Rolle.

Zudem berichteten die Suchberater noch, dass Drogenhändler gezielt in Flüchtlingsheimen neue Straßenverkäufer suchen würden.

Entwarnung?

Ein Psychologe aus Bochum, der auch mit Flüchtlingen und traumatisierten Jugendlichen zusammenarbeitet, sieht die Gefahr nicht so akut. In seinen Augen gibt es auch in anderen Bevölkerungsschichten Drogenprobleme. Und auch wenn von einzelnen Personen Drogenmissbrauch ausgeht, handle es sich meistens um seichte Drogen, wie Alkohol oder Cannabis.

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Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 05.07.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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