Das Ruhrgebiet ist früher tot

Neue Studie zur Lebenserwartung

Deutschlandweit sterben Männer am frühesten in Gelsenkirchen. Hier liegt die Lebenserwartung bei nur 74 Jahren. Frauen werden im Schnitt 80.

 Gibt´s nicht? Doch! Mehr dazu um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Das Ruhrgebiet ist früher tot (Foto: Symbolbild SAT.1 NRW)

 Bild: Symbolbild SAT.1 NRW,

Was ist Euer größtes Laster?

Die Lebenserwartung ist im Ruhrgebiet am niedrigsten. Dafür gibt es laut WHO einige Gründe.

Das Ruhrgebiet zählt zu den Lebensräumen mit der geringsten Lebenserwartung. Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock haben regionale Trends in der Lebenserwartung in Deutschland seit 1910 flächendeckend analysiert. So sterben Männer in Gelsenkirchen im Durchschnitt mit nur 74 Jahren, Frauen werden dort durchschnittlich 80 Jahre alt. Noch immer sterben Menschen zu früh wegen Herz-Kreislauferankungen und Diabetes. Fettleibigkeit ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge die größte Herausforderung. Knapp 60 Prozent der Menschen in Europa sind zu dick. Nur in Amerika gibt es mehr Übergewichtige. Die WHO fordert von der Politik, höhere Steuern auf ungesunde Produkte einzuführen.

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