Brand in Hagen

In Hagen ging heute Vormittag nichts mehr: Ein Brand in einem Umspannwerk sorgte dafür, dass 50.000 Haushalte ohne Strom waren. Die Feuerwehr hatte das Feuer nach ein paar Stunden unter Kontrolle.

Brand in Hagen (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Zappenduster ist es bei Kolja-Eric Rüssmann heute morgen im Laden, denn im Süden Hagens ging heute morgen ab halb sieben nichts mehr: Stromausfall.
Vier Stunden war er abgeschnitten von der Außenwelt. Erst während unseres Interviews am Mittag gingen hier wieder die Lampen an. Ohne funktionierende Kassen konnte auch kein Verkauf stattfinden, stattdessen hieß es: Warten.

Währenddessen kämpft die Feuerwehr den gesamten Vormittag gegen einen Schwelbrand. Problem: Das Umspannwerk kann auf Grund der ganzen Elektrik und Technik im Gebäude nicht einfach mit Wasser gelöscht werden. Stadt und Feuerwehr haben einen Krisenstab eingerichtet, Polizisten werden zu lebendigen Ampeln auf den Kreuzungen, was nicht immer ganz reibungslos funktioniert. Drei kleinere Unfälle gibt es deshalb an dem Morgen.  Zwischendurch werden sogar die Bürger per Facebook aufgefordert ihre Handys so wenig wie möglich zu benutzen.

Viele der 50.000 betroffenen Bürger nehmen es aber gelassen, auch wenn viele für mehrere Stunden nicht nur keinen Strom sondern auch keine Heizung oder sogar kein Wasser hatten. Gegen 12 Uhr gab es dann allgemeines Aufatmen, der Strom kann über andere Netze umgeleitet werden. So gut wie alle Haushalte haben wieder Strom, genau wie der Lebensmitteladen.

Auch der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle. Schaden und Ursache müssen jetzt noch ermittelt werden.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 11.10.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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