Milchgipfel in Berlin

Das Bundeslandwirtschaftsministerium berät über Milchpreise

20 Cent verdienen die Bauern gerade an einem Liter Milch – viel zu wenig! Deshalb soll auf dem Milchgipfel heute eine Lösung gefunden werden.

 Mehr dazu heute um 17:30 in SAT.1 NRW!
Milchgipfel in Berlin (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Würdet ihr für Milch auch wieder mehr zahlen als 46 Cent?

Den Bauern reicht es! 20 Cent verdienen sie an einem Liter Milch. In ihren Augen viel zu wenig. Jetzt verspricht die Politik schnelle Hilfe.

Die niedrigen Milchpreise setzen den Milchbauern ordentlich zu – gerade einmal 20 Cent pro Liter verdienen sie. Viel zu wenig um einen Bauernhof mit hunderten Milchkühen am laufen zu halten, geschweige denn sich selbst zu versorgen. Das sagen zumindest die Milchbauern.

Demonstrationen

In den Vergangen Monaten kam es immer wieder zu Protesten und Demonstrationen der Milchbauern. Aber bisher konnten sie mit ihren Demonstrationen quer durch NRW und Protesten vor dem Landtag nichts erreichen. Zumindest in man aber jetzt im Bundeslandwirtschaftsministerium auf das Problem aufmerksam geworden und verspricht schnelle Hilfe.

Hilfe aus der Politik

Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) trifft sich am heutigen Montag mit Landwirten und Handelsvertreten in Berlin. Es soll diskutiert werden, wie die Bauern am Besten bezuschusst werden können. Bürgschaften, Kredite oder auch steuerliche Erleichterungen wären Möglichkeiten. Konkrete Entscheidungen oder auch Beträge werden heute aber wohl noch nicht bekannt gegeben. Fest steht aber, dass zusätzlich zu allen Politischen Hilfen, der Milchpreis allgemein auch wieder hochgesetzt werden soll. Zur Zeit kostet der Liter Milch 46 Cent – das soll sich dann in nächster Zeit ändern.

Außerdem will der Agrarminister die Milchproduktion allgemein herunterfahren. So will er bessere Preise für weniger Milch schaffen und Überproduktionen verhindern, die den Marktpreis drücken. Denn die hohe Produktion an Milch ist der Grund für die drastisch sinkenden Milchpreise und somit die Misere der Bauern.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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