Angespannte Behörden an Altweiber

Großaufgebot der Polizei, Bewährungsprobe für Security-Point

Altweiber ist heute in vielen Städten in NRW der Auftakt für den Straßenkarneval. Über den jecken Tagen liegt ein Netz aus vielen neuen Sicherheitsmaßnahmen.

 Den aktuellen Stand gibt´s 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
Angespannte Behörden an Altweiber (Foto: Sat.1 NRW)

Mit Altweiber starten die Jecken, Narren und Möhnen in die heiße Phase des Karnevals.Bild: Sat.1 NRW,

Seit heute Morgen sind viele Jecken in den NRW-Städten unterwegs, um mit Altweiber in die heiße Phase des Karnevals zu starten. 11:11 Uhr stürmten sie die Rathäuser und entmachteten symbolisch die Bürgermeister. Während die Jecken ausgelassen feiern, ist für die Behörden ist die Anspannung groß. Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen setzen auf deutlich mehr Polizeipräsenz.

Besonders in Köln, denn nach den Übergriffen in der Silvesternacht stand hier hinter der Sicherheit ein großes Fragezeichen. Der Ton der Kölner Behörden ist eindeutig: So etwas wie in der Silvesternacht darf nie wieder passieren. Deshalb sind in der Stadt heute 2500 Polizisten unterwegs, die Stadt Köln setzt über 300 zusätzliche Ordnungskräfte ein, Bundespolizisten sind mit BodyCams auf Streife. Am Dom gibt es für Frauen einen Security-Point, in dem sie im Falle Hilfe bekommen sollen, wenn sie bedrängt oder belästigt werden. Zusätzliche Lichtmasten sollen dunkle Ecken ausleuchten und die Stadt so sicherer machen.

Auch in Düsseldorf werden mehr Polizisten im Einsatz sein als sonst. Und auch hier soll ein Security-Point Frauen Zuflucht gewähren. Außerdem bekommt die Polizeiwache in der Altstadt extra für die Karnevalstage eine neue Filiale am Burgplatz. Der Düsseldorfer Polizeipräsident will damit deutlich zeigen, bei wem das Gewaltmonopol in der Stadt liegt. Für die Altstadt gibt es außerdem ein Glasverbot und zusätzliche Überwachungskameras.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Sat.1 NRW,

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