AFD? – Nicht mit uns …

... das setzt jetzt in Awo in Essen durch

Der Bundesverband Arbeiterwohlfahrt (Awo) will jetzt Mitarbeitern kündigen, die der Alternative für Deutschland (AfD) angehören.

 Weitere Informationen heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
AFD? – Nicht mit uns ... (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Ist es okay jemanden wegen der politischen Gesinnung rauszuschmeißen?

Die Awo will angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter rauszuschmeißen, die der AfD angehören. Die Ansichten widersprächen sich zu sehr.

Auch in Essens unterstützt man den Beschluss des Bundesverbandes. Werte und Ansichten der Partei seien nicht mit dem Bild der Awo zu vereinen – vor allem nicht in Punkto Flüchtlinge und Toleranz. Deshalb wolle sogar durch Recherchen im Internet mögliche Mitglieder der AfD unter Awo-Mitarbeitern und Awo-Mitgliedern zu finden. Würden Mitarbeiter gefunden, soll es laut Awo erst einmal ein Gespräch geben – sei der Mitarbeiter oder das Mitglied aber nicht bereit die AfD zu verlassen, würde die Arbeiterwohlfahrt auch zur Kündigung oder zum Ausschluss greifen.

In Essen wird gehandelt

Einen Fall gibt es bei der Essener Awo auf jeden Fall schon mal: Guido Reil. Der Essener Ratsherr war Jahre lang in der SPD, wechselte aber vor einigen Wochen zur AfD – er ist ehrenamtliches Mitglied bei der Awo, betreut sogar ein Projekt. Auch von ihm will die Essener Awo sich trennen – doch Reil will nicht.

Reil ist der Meinung, wenn es der Awo um Toleranz ginge, könne sie nicht Mitarbeiter und Mitglieder kündigen, die politisch anders denken.

Schlagwörter: AfD, Alternative für Deutschland, Arbeit, Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsplatz, Arbeitsrecht, AWO, Essen, Job, Kündigung, Kündigungsgrund, Partei, Politik, Rechtspopulist

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 13.07.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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