2016 ist Jahr der Trinkhallen

Die „Bude“ bekommt einen eigenen Feiertag

Kultig sind Trinkhallen im Ruhrgebiet schon lange. Dass sie jetzt wie kulturelles Erbe behandelt werden, ist neu. Allerdings haben es viele Trinkhallen nicht leicht.

 Nicht verpassen! Mehr um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW.
2016 ist Jahr der Trinkhallen (Foto: Sat.1 NRW)

Die typische Trinkhalle im RuhrgebietBild: Sat.1 NRW,

Trinkhalle, Bude, Büdchen, Kiosk – Namen für diese kultige Einkaufsmöglichkeit gibt es einige. Sie gehören im Ruhrgebiet und auch in Teilen des Rheinlands fest zum Stadtbild. Das Sortiment reicht von der gemischten Tüte, über Kaffee und belegten Brötchen bis hin zu Bier und Tabak. Der Dortmunder „Kioskclub 06“ schätzt die Zahl auf 12.000 bis 15.000 Trinkhallen im Ruhrgebiet – damit sei jede dritte Bude in Deutschland im Pott. Bei vielen läuft es in letzter Zeit aber nicht mehr so rund. 24-Stunden Tankstellen und die langen Öffnungszeiten der Supermärkte machen der Trinkhalle Konkurrenz.

Das „Jahr der Trinkhallen“ soll hier jetzt helfen und den Buden einen neuen Aufschwung geben. Der Aufruf der Veranstalter: Kauft wieder bei eurem Kiosk um die Ecke! Das ganze Jahr über gibt es im Ruhrgebiet verschiedene Aktionen rund um die Trinkhalle. Sie wird zur Bühne für Kulturprogramm: Konzerte, Poetry Slams und Theater. Es gibt „Kioskwallfahrten“ und Ausstellungen in den LWL-Museen. Höhepunkt ist der „Tag der Trinkhallen“ am 20. August.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: Sat.1 NRW,

Jetzt Mitreden!

    Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

    *

    Einen Kommentar anzeigen