121 Fische, 122 Fische, …Mist, verzählt!

Inventur im Wuppertaler Zoo und im Sea Life Oberhausen

Keine Schrauben, sondern Tiere werden gezählt. Bei den Bestandsaufnahmen geht es aber nicht nur um die Anzahl, sondern auch um die Vermessung der Tiere.

 Die neuesten Bilder zu diesem Thema heute um 17:30 in SAT.1 NRW.
121 Fische, 122 Fische, ...Mist, verzählt! (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Der Zoo Wuppertal wird heute einmal auf den Kopf gestellt. Tierpfleger zählen heute die Tiere, die in ihrem Revier leben. Gezählt wird dabei auch der Nachwuchs im Zoo – bekanntester davon ist sicher der kleine Goldkater „Fu“, der von den Pflegern mit der Hand aufgezogen wurde. Die großen Tiere kennen sie natürlich ganz genau – im Vogelhaus wird es aber schon schwieriger, wenn die Pfleger die Vögel zählen wollen. Für die Zoo-Direktion ist die Inventur sehr wichtig, weil die Tierkartei aktualisiert werden muss. Dabei werden auch die biologischen Daten erfasst, wie zum Beispiel das Gewicht der Elefanten oder der Größenzuwachs einzelner Schlangen.

Kompliziert genug, aber noch schwieriger wird es in den 50 Aquarien des Sea Life in Oberhausen. Auch hier steht heute die große Bestandsaufnahme an. Eine Fischinventur ist ein schwieriges Vorhaben, weiß auch Timo Haußecker, biologischer Leiter in Oberhausen. Er stand selbst schon etliche Male vor den Becken und hat versucht, die vorbeischwimmenden Fische zu zählen. „Zur Not arbeiten wir mit Fotobeweisen“, erklärt er. „Wenn man vor den Becken nicht weiterkommt, ist es durchaus üblich die großen Schwärme abzufotografieren und dann in Ruhe zu zählen.“

Damit am Ende auch jeder Fisch entdeckt und gezählt wird, haben alle Besucher noch bis zum 31. Januar die Gelegenheit mitzuzählen und ihren Ergebnis an der Kasse abzugeben. Unter allen fleißigen Helfern wird eine Familienjahreskarte für bis zu fünf Personen verlost.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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