100 Tage nach dem Silvestermob

Hat die Politik richtig reagiert?

Heute trifft sich in Düsseldorf erneut der Untersuchungsausschuss zur Silvesternacht. 100 Tage nach dem Sexmob ziehen wir Bilanz.

 Alle Bilder, alle Fakten um 17:30 Uhr in SAT.1 NRW!
100 Tage nach dem Silvestermob (Foto: SAT.1 NRW)

 Bild: SAT.1 NRW,

Habt Ihr davon etwas bemerkt?

Nach dem Silvesterschock sollte sich Vieles ändern: Mehr Polizisten, mehr Videoüberwachung, schnellere Gerichtsverfahren.

Es war eine Nacht, die die Stimmung in Deutschland verändert hat. Die Bilder von der Kölner Domplatte gingen um die Welt. In den Tagen danach wurde die Politik nicht müde, eine lückenlose Aufklärung zu liefern. Davon ist man noch immer weit entfernt. Auch deshalb trifft sich heute wieder der Untersuchungsausschuss im Landtag. Währenddessen gab es schon die ersten Prozesse gegen Straftäter aus der Silvesternacht. Bisher ging es dabei aber zum Großteil um Diebstahl. Die 529 Sexualstraftaten, die bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurden, liefern noch viele offene Fragen. Insgesamt 153 Tatverdächtige hat man bisher ermittelt. Wie Innenminister Ralf Jäger am Dienstag bekannt gegeben hat, besitzen davon nur vier die deutsche Staatsangehörigkeit. Neben der Aufarbeitung der Silvesternacht steht aber auch die Frage, wie NRW wieder sicherer werden kann. Hierzu stellte die Landesregierung vor Wochen einen 15-Punkte-Plan vor. Darin wurden mehr Polizisten, eine schnellere Bearbeitung der Strafverfahren und die Installation weiterer Kameras zur Videobeobachtung angekündigt. Gerade der letzte Punkt sorgte dabei diese Woche erneut für Schlagzeilen. Denn nur in fünf Städten wird es die Videobeobachtung geben. Köln, Dortmund, Aachen, Duisburg und Essen werden nach Ankündigung von Hannelore Kraft demnach mit weiteren Kameras ausgestattet. Doch auch in diesen Städten findet die Videobeobachtung teilweise nur an einem Platz statt.

Zuletzt aktualisiert am . | Beitrag erstellt von  | Bild-Quellen: SAT.1 NRW,

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